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Wo geht’s lang?

Web Einladung FrankfurtTrotz Navi und Google stochern wir im Nebel und sehen nicht recht durch. Das Terrain ist unübersichtlich. Stacheldraht versperrt den Weg, Heckenschützen schmeißen Knüpp3el zwischen die Beine. Benzin ist billig, guter Rat teuer.

Wenn ich von dem allen so richtig frustriert bin,hilft mir nur eins – Satire! Die kann ich mir gottlob selber machen. Gern gebe ich davon was ab, vom 17. März biszum 1. Mai 2016 im Museum Viadrina in Frankfurt (Oder). Um 17 Uhr ist Vernissage. Die Künstlerin ist anwesend und mit ihr, so hoffe ich, viele Leute,die Spaß daran haben, sich die Bilder durch den Kopf gehen zu lassen.

„Wo geht’s lang?“ Ausstellung im Museum Viadrina/Junkerhaus, C.-P.-E.-Bach-Straße 11, Frankfurt (Oder). Geöffnet Dienstag bis Sonntag 11 – 17 Uhr.

 

WährenWeb Wall 1989d in Frankfurt noch nach dem Weg gefragt wird, ist man in Havelberg schon viel weiter. Da wird zum Endspurt geblasen im Rathaus am 12. März um15 Uhr. Es lässt sich nicht leugnen: Mit 77 befindet sich unsereins auf der Zielgeraden. Wie lang die ist, weiß keiner, und das ist gut so. Die Ausstellung jedenfalls hängt bis Anfang Juni, das ist schon mal ganz schön lange.

 

„Endspurt“ – satirische Zeichnungen von damals bis morgen im Rathaus Havelberg, Markt 1. Geöffnet 14. März bis 7. Juni 2016, Dienstag und Donnerstag 9 – 18 Uhr, Montag, Mittwoch und Freitag     9 – 12 Uhr.

 

Alles schon gelacht!

Man könnte auch ein Fragezeichen setzen: Alles schon gelacht? Wer sich da nicht ganz sicher ist, sollte nach Luckau kommen und nachschauen, ob es bei mir was zu lachen gibt. Schließlich versuche ich nun schon seit 54 Jahren, die Leute dazu zu verführen, erst im „Sächsischen Tageblatt“ dann, ab 1968, im „Eulenspiegel“. Ich freue mich über jeden Gast und kritischen Geist. Am 28. September punkt 14 Uhr ist Eröffnung im Cartoonmuseum Luckau, Nonnengasse 3. Es gibt Akkordeonmusik, eine Laudatio von Martina Schellhorn von der Landeszentrale für politische Bildung Brandenburg, Kuchen und Wein und – ja, das auch – Hennigercartoons.

Gegen den Strich

Wenn die Politiker an den Laternen hängen, ist Wahlkampfzeit. Sie schauen von oben herab und fordern uns auf: Wählt mich! Sie prügeln sich um unsere Gunst und möchten, dass wir „gefällt mir“ klicken. Wie soll man sich entscheiden? Wir lieben sie doch alle! So sehr, dass wir ihr hartes Ringen um die Wählerstimmen mit aufmunternden Bildern begleiten.
Wer? Klaus Stuttmann, Rainer Ehrt und Barbara Henniger.
Wo? In der Galerie 30 LINKS in Berlin-Kreuzberg, Solmsstraße 30.
Wann? Ab heute. 19 Uhr ist Ausstellungseröffnung im Fachwerkhof. Schluss ist am 21. September, damit alle noch pünktlich an die Urne treten können.
Die Künstler sind anwesend im Wahlkampflokal.

Da bin ich mal wieder


Gottlob – die Bundestagswahl habe ich nicht verpasst. Die kommt noch, und wir alle freuen uns doch schon auf die bösen Ãœberraschungen danach! Aber vielleicht kann man schon vorher tun, was man schon immer tun wollte? In diesem Sinne wünsche ich Kreativität und Emotion 2013!

Je oller, je doller

Kein besonderes schmeichelhafter Titel für eine Ausstellung der „Klassiker der ostdeutschen Karikatur“, finde ich, aber zu den Klassikern “ gerechnet zu werden, geht mir schon runter wie Oel. Ab heute wird die Schau im Kunstspeicher Friedersdorf an der B167 bei Seelow gezeigt. Die Ausstellung präsentiert eine Karikaturen-Auswahl ostdeutscher Zeichner aus dem Umfeld der „Zeitschrift für Humor und Satire“ EULENSPIEGEL. Mit dabei sind u.a. Heinz Behling (1920 – 2003), Manfred Bofinger (1941 – 2006), Henry Büttner (*1928), Peter Dittrich (1931 – 2010), Heinz Jankofsky (1935 – 2002), Lothar Otto (*1932), Harri Parschau (1923 – 2006), Louis Rauwolf (1929 – 2003, Karl Schrader (1915 – 1981), Reiner Schwalme (*1937) – und ich (*1938).
Gleich fahr ich los nach Friedersdorf, denn Ausstellungseröffnung ist 17 Uhr, und ich will nicht verpassen, wenn Peter Ensikat aus seinem Buch „Populäre DDR-Irrtümer“ liest.

Weibsbilder – Ausstellung in Potsdam

„Weibsbilder“ – so der Titel der Ausstellung, die am 8. März im Alten Waisenhaus in Potsdam eröffnet wird. Den kann man ganz wörtlich nehmen, denn es sind tatsächlich Bilder von zwei Weibern, die da gezeigt werden: von HOGLI, also Amelie Holtfreter-Glienke und Barbara Henniger, also mir. Pünktlich zum Internationalen Frauentag und passend zum brandenburgischen Kulturlandjahr, das 2010 den Frauen gewidmet ist, gibt’s Frauenpower nach  Strich und Farben. Allerdings schreiben wir das Motto ein bisschen um. Statt „Mut und Anmut“ eher „Wut und Unmut“. Die nämlich sind treffliche Inspirationen für gezeichnete Satiren. Wir hauen gern und kräftig auf den Putz!



WeibsBilder! Karikaturen von Barbara Henniger und HOGLI
Ausstellung zum Kulturlandjahr Brandenburg 2010
im Alten Militärwaisenhaus
Gemeinsame Landesplanung Berlin-Brandenburg
Lindenstraße 34a, 14467 Potsdam

Montag – Freitag von 7 -18 Uhr

Eröffnung am 8. 3. 13 Uhr, Einführung: Herbert Schirmer