Meine Empfehlung für den Osterspaziergang, zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Auto, der Bahn, dem Rollator: Wandert doch mal durch Mittelsachsen!

Mitten durch Mittelsachsen fließt die Mulde, und an der Mulde liegt bei Lunzenau die Frohe und Hanselstadt GROSS MÄTZENAU. Rat- und Gasthaus ist der „Prellbock“, ein weltweit bekanntes Zentrum für Esskultur und Kunst. In der Küche kocht Maritta, während Bürgermeister Matthias Lehmann, wenn er nicht gerade die Geschicke seines Reiches und die der Deutschen Bahn lenkt, im  denkmalträchtigen Haltepunkt Groß-Mätzenau dem Auge und dem Kopf Nahrung und Freude verschafft. Die Künstler,  bevorzugt Karikaturisten und -Innen, geben sich die Klinke in die Hand und reißen sich darum, ihre Werke, die Üblicherweise mit der Zeitung von gestern in der Papiertonne landen, für ein paar Wochen hinter Glas und Rahmen gut aufgehoben zu sehen. Aber das ist nicht der einzige Grund, weshalb die Helden der Komischen Kunst so gern in Groß-Mätzenau verweilen. Dort wird gut gegessen, munter getrunken und viel gelacht. Der Chef, ein leidenschaftlicher Eisenbahner-mützensammler, Bahnstratege und Eventmanager, dichtet auch! Zum Beispiel Reiselyrik wie das Gedicht „Transsib“, zu dem die weithin unbekannte Karikaturistin Barbara Henniger die Illustration schuf. Nun hoffen wir alle, dass der Gedichtband bald auf den Weltmarkt geworfen wird. Wer so lange nicht warten will, kann den Dichter und seine Muse im „Prellbock“ besuchen, wenn er sich rechtzeitig beim Groß-Mätzenauer Bürgermeister anmeldet.Web Transsib